
Eisbär Matthes
Bevor etwas entstehen konnte, musste klar sein, wie.
Die Rolle
Eisbär war nie allein „der Macher“. Er war einer von drei – zusammen mit Sascha und Carsten.
Aber: Er war der, den man gesehen hat.
Als Bandleader hat er Imperial Council nach außen getragen – mit einer Mischung aus Präsenz, Lockerheit und genau dem richtigen Maß an „Ist mir egal, Hauptsache es funktioniert“.
Er war das Gesicht von ImperialCouncil. Und oft auch der Grund, warum Leute geblieben sind.
Ein Moment mit dem Eisbär
Sie sind auf der Bühne. Das Licht geht aus und es geht los.
Eisbär war schon da, bevor der erste Ton wirklich gezündet hat.
Nicht, weil er im Mittelpunkt stehen wollte – sondern weil er genau wusste, worum es geht:
Das Publikum muss fühlen, dass es sich lohnt, hier zu sein.
Und wenn das funktioniert hat, war der Rest keine Frage mehr.
Die Arbeitsweise
Es gab zwei Seiten von ihm, die nicht zusammenpassen – und genau deshalb funktioniert haben: Nach außen hin zeigte er Energie, Lockerheit und Humor. Im Studio war es ganz anders. Geduld bis zur Grenze.
Da wurde über eine Stunde am perfekten Sound der Snare gearbeitet. Und als es endlich passte, kam die Bassdrum dran.
Nicht aus Prinzip – sondern weil es erst dann richtig ist, wenn es sich auch so anfühlt.
Er konnte locker wirken – und gleichzeitig nicht aufhören, bis es stimmt.
CouncilGroup & Bedeutung
Eisbär hat Imperial Council nicht allein gebaut – aber entscheidend geprägt. Vor allem in einer Sache:
Musik ist nicht nur da, um gespielt zu werden. Sie ist da, um Leute mitzunehmen.
- Unterhaltung als Anspruch, nicht als Nebenprodukt
- Energie, die nach außen geht
- ein Geist, der nicht erklärt werden muss, weil man ihn merkt
Er hat dafür gesorgt, dass das Ganze nicht nur funktioniert – sondern lebt.
Zitat
„Wenn wir schon hier oben stehen, dann bitte so, dass es sich lohnt.“
Fun-Fact
Eisbär konnte einen Raum gleichzeitig zum Lachen bringen – und fünf Minuten später eine Snare so lange zerlegen, bis niemand mehr wusste, ob es noch um Musik oder ums Prinzip geht.
Verbindungen
Heute ist er nicht mehr täglich dabei – aber auch nicht weg.
- er lebt inzwischen mit seiner Frau in Niedersachsen
- schaltet sich zu Jahreshauptversammlungen dazu
- und wenn er mal wieder in der Heimat ist, landet er früher oder später im Proberaum
Man sieht ihn seltener. Aber wenn er da ist, fühlt es sich sofort wieder vertraut an.
